Pflanzen finden
Hinweise zum Auffinden von Pflanzen:
Das Suchen-Feld
Eine Suche nach jedweder Pflanzeneigenschaft ist über das Suchen-Feld möglich. Hier sind auch Stichworte zum Standort oder unvollständige Namen möglich.
Kategorie "nach Blütenfarbe"
Hier werden Pflanzen nach ihren Blütenfarben aufgelistet. Nicht selten finden sich Pflanzen, die mehrere Blütenfarben aufweisen. So hat das Lungenkraut beispielsweise violette und blaue Blüten und ist daher in beiden Kategorien zu finden, auch wenn das Vorschaubild oder die Abbildungen im Pflanzenprofil jeweils nur eine Blütenfarbe zeigen.
Kategorie "nach Blütezeit"
Blütezeiten werden nach Monaten gelistet. Eine Pflanze blüht beispielsweise von Mai bis August und wird daher unter jedem dieser Einzelmonate gelistet sein.
Kategorie "nach Namen"
Je nach Region tragen die Pflanzen häufig unterschiedliche Namen. Wir verwenden in unserem Katalog ausschliesslich die jeweils gängige, bundesweite Bezeichnung. Selbst hier finden sich aber zumeist unterschiedliche Bezeichnungen zur genaueren Bestimmung, wie etwa "gemeine" oder "gewöhnliche". Aus diesem Grund wird der eigentliche Name zuerst genannt und mit einem Komma von der weiteren Bestimmungsbezeichnung getrennt. Wir würden uns freuen, wenn unsere Nutzer im Pflanzenprofil bei den dort möglichen Nutzerbeiträgen unsere Pflanzennamen durch die jeweils regionalen Bezeichnungen erweitern würden.
Kategorie "geschützte Arten"
Die Rote Liste gefährdeter Arten wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) jährlich herausgegeben und beschreibt die durch unsere Zivilisationsaktivitäten weltweit gefährdeten Tier und Pflanzenarten. Auch die Staaten und Bundesländer geben für ihre Regionen entsprechende Listen heraus. Um den gefährdeten Pflanzen in unserem Katalog gerecht zu werden, bezeichnen wir sie hier als "geschützte Arten".
Die aktuelle Rote Liste der gefährdeten Arten finden Sie hier: Wikipedia
Kategorie "Heilpflanzen"
Bereits im Jahr 3.700 vor Christus wurde das erste Heilpflanzenbuch in China verfasst. Seither dienten die Heilpflanzen den Menschen historisch belegt als verlässliche Helfer gegen vielfältige gesundheitliche Beschwerden. Im 19 Jahrhundert geriet dieses Wissen durch die aufkommende Pharmaindustrie allerdings mehr und mehr in Vergessenheit.
Oft gelten jene Pflanzen als Heilpflanzen, die, unbedacht verzehrt, eigentlich giftig sind. Paracelsus sagte dazu: "Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist".
In Arzneimitteln aus pharmazeutischer Herstellung, werden z.B. oft durch chemische Prozesse nur gewisse Inhaltstoffe aus den Pflanzen extrahiert, die überdies nicht selten dabei in ihrer molekularen Struktur verändert werden.
Nach dem Prinzip, ähnliches mit Ähnlichem heilen, arbeitet hingegen die Homöopathie: Ein Mittel, das beim Gesunden bestimmte Krankheitssysmptome hervorruft, heilt genau diese Krankheiten.
Ob nun also aus Heilpflanzen nur bestimmte Stoffe extrahiert werden, ob sie in hoher Verdünnung verabreicht werden oder als Tee, Tinktur oder schlicht mit der Nahrung aufgenommen werden, unsere Wildkräuter tragen auf vielfältige Weise zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden bei.
Weitere Infos: Wikipedia
Diese Kategorie dient der besseren Übersicht und listet - auf vielfachem Wunsch hin - lediglich diese Pflanzen auf, die in unserem Kräuterlexikon als Heilpflanzen gekennzeichnet sind. Diese Angaben sind nicht als medizinische Information gedacht. Bitte beachten Sie auch unseren Haftungsausschluss.
Kategorie "giftige Pflanzen"
Einige Pflanzenteile bestimmter Kräuter - gelegentlich auch das ganze Kraut - enthalten für Mensch und Tier giftige Substanzen. Die Pflanze deshalb zu verteufeln und auszurotten, wird kaum zur Problemlösung gegen die gefürchteten Vergiftungen beitragen. Die Zusammenhänge in unserer Natur sind komplex. Eines baut auf dem Anderen auf, und es wäre nicht das erste Mal, dass wir den vermeindlichen Teufel mit dem realen Belzebuben auszutreiben versuchen, insbesondere dann, wenn dazu, wie jüngst von einem Professor einer angesehenen Uni empfohlen, Herbizide im großen Stil Verwendung finden sollen.
Nicht selten sind gerade auch diese Giftpflanzen von betörender Schönheit. ...und mancher Vertreter dieser so schädlichen giftigen Pflanzen findet - gerade wegen seiner Giftigkeit - Verwendung in der Heilkunde.
Ernsthafte
Vergiftungsgefahr besteht nur in den seltensten Fällen. Neuerdings
werden sogar Pflanzen wie Löwenzahn, Gundermann, Waldmeister usw. zu
den giftigen Pflanzen gezählt, die wir ebenfalls (der Vollständigkeit
halber) gekennzeichnet haben, weil diese bei übermäßigem Verzehr oder
in Verbindung mit Maibowle zu Kopfschmerz und Übelkeit führen.
Die beste Vorbeugung gegen Vergiftungen besteht sicherlich in der Aufklärung. Als die Betreiber dieser Seiten empfehlen wir natürlich das Studium dieser Pflanzen, um zu wissen, womit man es zu tun hat. Insbesondere Kinder sind diesem Studium gegenüber erfahrungsgemäß sehr aufgeschlossen. Sind sie dazu noch zu klein, schadet es sicherlich auch nicht, unsere Kräuter als etwas Wertvolles zu vermitteln, das wir nicht zerstören oder zerpflücken sollten.
Sollte es trotz all dieser Vorsorge dennoch zu einer Vergiftung durch Pflanzen gekommen sein, finden Sie hier weitere Hinweise: Wikipedia.
Sortierung innerhalb einer Kategorie
Die Vorschauansichten der Pflanzen lassen sich nach folgenden Kriterien sortieren:
- nach deutschen Namen (standard)
- nach lateinischen Namen
- nach ihrer Aufnahme in unserem System
...Sortierungen sind jeweils in auf- oder absteigender Reihenfolge möglich.